Entscheidung fällt zwischen den Ohren.

Die gute Nachricht zuerst: im 2. Heimspiel der NRW-Liga Gruppe 3 rehabiltitierte sich das Mödrather Team für die herbe 0:9-Schlappe gegen Niederkassel einige Wochen zuvor.

Dennoch setzte es auch gestern eine schmerzhafte 7:9-Niederlage gegen die Bundesliga-Reserve der TTG Schwalbe Bergneustadt. Die routinierte Truppe um Spitzenspieler Muhamad „Medikh“ Kushov trat im hinteren Paarkreuz mit Sandor Jankovic und Dirk Skock an, die Heimmannschaft musste erneut auf Guido Schmitz verzichten.

„Der Verlauf der Doppel war sehr ärgerlich.“ suchte Mannschaftsführer Ralf Janßen nach Schlusspfiff nach verpassten Möglichkeiten. „Sowohl Thomas Pfeiffer und ich, als auch das Schlussdoppel hätte anders enden können; vielleicht sogar müssen.“ trauerte er den vergebenen Chancen nach. „Ansonsten muss man sagen, dass das Ergebnis nicht unverdient ist.“. Dabei hatte ausgerechnet der bislang glücklose Mike Cerven gegen Kushov die Überraschung auf dem Schläger.

Zuletzt mit guten Lauf: Ralf Janßen

Medikh war es dann auch, der mir nach seinem deutlichen Erfolg gegen Rafal Szyszka erklärte, dass 90% im Kopf entschieden werde. Und gegen Mike hätte er unbewusst vielleicht nicht die richtige Einstellung an den Tag gelegt. Ein ähnliches Fazit zog zwischenzeitlich auch Oliver Schoulen, der nach meinem 2. Einzel gegen Fabian Grothe meinte „Heute sieht man ganz deutlich, was den Unterschied macht. Während die anderen in brenzligen Situationen eher den sicheren Ball spielen wollen und in den wichtigen Momenten kleine Fehler einstreuen, machst Du Dir gerade keinen Kopf und spielst in genau diesen Situationen riskante Bälle, weil es insgesamt einfach läuft bei Dir.“.

Besonders erfreulich war die Leistung im hinteren Paarkreuz, wo Robin Anders und Thomas Pfeiffer das 0:4 im vorderen Paarkreuz egalisierten. Da in der Mitte „nur“ ein 2:2 heraussprang, waren es eben die eingangs erwähnten Doppel, die uns gestern den einen Punkt gekostet haben, der für die Moral innerhalb der Truppe so wichtig gewesen wäre.

Ungeachtet dessen können wir konstatieren, dass wir nach Dellbrück (8:8) und Porz (6:9) nun auch gegen Bergneustadt (7:9) auf Augenhöhe agiert haben und absolut konkurrenzfähig sind. Am kommenden Samstag reisen wir zum Rivalen aus Wickrath, wo wir auch ohne Guido nicht ohne chancenlos sind.

A bisserl was geht immer.

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