Je oller desto doller – Tyssen spielt groß auf

Am vorigen Wochenende fanden in Aachen die Westdeutschen Einzelmeisterschaften der Senioren statt.

Kurzfristig musste Karl-Josef Assenmacher seine Teilnahme absagen. Auf diesem Wege „Gute Besserung“!

In der Herren-40er-Klasse hatte unser Verein gleich zwei Vertreter am Start. In der Einzelkonkurrenz verabschiedete sich Oliver Schoulen bereits nach den Gruppenspielen. Ein Spiel- oder Satzgewinn blieb ihm an diesem Tag verwehrt.

An der Seite von Marcel Sitran (Porz) konnte unser Doppelspezialist in dieser Konkurrenz immerhin bis ins Halbfinale vorstoßen und holte sich somit Platz 3! Glückwunsch.

Ralf Janßen kam besser ins Turnier. Nach zwei recht ungefährdeten 3:0-Siegen gegen Spieler aus der Landesliga lag er auch gegen Gruppenkopf Wolfgang Gerth bereits mit 2:0 in Front, ehe sein Gegenüber immer stärker wurde und das Spiel schlussendlich mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Damit wurde Ralf „nur“ Zweiter und bekam es in der Zwischenrunde mit Jens Böhnisch (Krefeld) zu tun, mit dem er bei den Deutschen Meisterschaften vor 3 Jahren noch zusammen Doppel gespielt hatte. In einem hochklassigen Spiel setzte sich Ralf mit 3:2 durch. Im Achtelfinale wartete dann kein geringerer als Thorsten Honefeld (Schalke), seines Zeichen ranghöchster, verbliebener Spieler im Turnier. Ehe er sich versah lag Ralf mit 0:2 Sätzen hinten, spielte im Dritten besser – brachte aber diesen Satz nicht nach Hause. Endstation also Letzte 16.

Im Doppel war an der Seite von Ralph Marquis (Bonn) direkt im 1. Spiel Schluss. Gegen Picken/Böhnisch gab es eine 1:3-Niederlage.

Auch Christoph Tyssen hatte in der 50er-Konkurrenz hatte einen starken Tag erwischt. In der Gruppe qualifizierte er sich nach guten Spielen hinter Ludger Ostendarp (Fröndenberg) für die K.O.-Phase. Hier traf er auf den ehemaligen Bundesligaspieler Uwe Witte (Bad Hamm). Der Linkshänder war ein denkbar schweres Los, zumal bei einem nicht zu erwarteten Sieg der Topgesetzte Guangjian Zhan (Waldniel) im Achtelfinale gewartet hätte. Dem ganzen Konjunktiv zum Trotz spielte sich unser Holländer in einen wahren Spielrausch und rang den routinierten Linkshänder in 5 eindrucksvollen Sätzen. Respekt! Gegen seinen alten Kumpel Guang war dann ebenfalls im Achtelfinale Schluss (0:3), was Christophs Leistung jedoch nicht mindert.

Ebenfalls ins Achtelfinale schaffte er es im Doppel mit Partner Bernd Völpel (Hörn) bzw. im Mixed an der Seite von Iris Ackermann (Königswinter).

In der Summe also sehr gute Leistungen mit teilweise hervorragenden Ergebnissen!

P.S.: Der ehemalige Mödrather Rainer Schoulen schaffte es in der 75er-Klasse überraschend unter die Letzten 8 und im Doppel genau wie Sohn Oliver ins Halbfinale. Enttäuscht zeigte sich Schwiegertochter Petra Schoulen nach ihrem Aus im Viertelfinale gegen Dauerrivalin Melanie Specht (Mariaweiler). An deren Seite sicherte sich Petra jedoch Silber im Doppel. Gleiches gelang an der Seite von Christian Wipper in der Mixed-Konkurrenz.

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