Verkettung unglücklicher Umstände

Neun Spiele in Serie ungeschlagen – und jetzt ein 0:9 beim Aufstiegsaspiranten TTC BW Grevenbroich.

Bereits im Vorfeld der Partie stand fest, dass das Auswärtsspiel in der Horst-Schlämmer-Stadt der gegenwärtigen Tabellensituation (2. gegen 3.) nicht würde standhalten können. Mit Thorsten Hungenberg, Thomas Pfeiffer und Stephan Stephani fehlten gleich drei Mödrather Stammkräfte. Glücklicher Weise erklärten sich Marc Esser, Karl-Josef Assenmacher und Sam Ströbert bereit, uns bei unserem Vorhaben, die Null zu verhindern, zu unterstützen.

Zu allem Übel verrenkte sich Ralf Janßen in der Nacht zuvor den Rücken und ging – trotz Behandlung und Spritzen von Physio Daniel Bell – damit stark gehandicapt in die Partie.

Mannschaftsführer Ralf Janßen erklärte die Klatsche wie folgt: „Es ist natürlich schade, dass es so gelaufen ist. Andererseits auch praktisch, dass wenn alles auf einmal kommt. Wir hätten in Grevenbroich nur eine kleine Chance gehabt, wenn wir in Bestbesetzung hätten antreten können. So spielte ich quasi ohne Aufschlag, Christoph Tyssen und Oliver Schoulen mussten ein Paarkreuz höher rücken (und machten ihre Sache ausgesprochen gut) – und unsere drei Ersatzleute sind gegen ein Verbandsliga-Spitzenteam zwangsläufig ein wenig überfordert.“

Dessen ungeachtet hätte man natürlich gerne die Höchststrafe verhindert. Christoph Tyssen (gegen Pigerl) und Oliver Schoulen (gegen Karas) hatten es auf dem Schläger – verloren jedoch unglücklich in der Verlängerung des 5. Satzes.

„In den beiden nächsten Begegnungen gegen Holzbüttgen respektive in Brühl-Vochem werden wir uns personell anders präsentieren und hoffen, noch den einen oder anderen Punkt zu verbuchen. Nach den Osterferien geht es dann in die beiden letzten Begegnungen der jetzt schon gelungenen Saison.“

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