Die Lokomotive von Łódź

Doppelspieltage sind scheinbar Mödrather Spezialität. Vor einigen Jahren konnte man an einem Tag 3 von möglichen 4 Punkten gegen die Spitzenteams aus Grevenbroich und Aachen-Brand holen. Und auch spielte Grevenbroich wieder eine Rolle.

Robin Andes, Thorsten Hungenberg, Michal Cerven, Thomas Pfeiffer (hinten von links nach rechts), Ralf Janßen und Rafal Szyszka (vorne von links nach rechts)

Um 14:00 Uhr trat die NRW-Liga-Reserve aus der Horst-Schlämmer-Stadt in Kerpen an. In einer Aufstellung, die kaum Schwächen erkennen ließ. Doch die Gastgeber aus der Kolpingstadt siegten weitestgehend souverän mit 9:4. Was dieser Erfolg wert war, sollte das Abendspiel der Grevenbroicher unter Beweis stellen (9:6 gegen den Effzeh, der in der Vorwoche noch Primus Brand schlagen konnte).

Nach den Doppeln führte man standesgemäß mit 2:1. Nachdem man im oberen und mittleren Paarkreuz die Punkte geteilt hatte, konnte man sich dank zweier Siege im hinteren Paarkreuz absetzen. Nach dem 2. Einzelsieg von Spitzenspieler Rafal Szyszka gegen den starken Heinrich Walter war der Widerstand der Gäste gebrochen. Ein guter Start in den Tag, denn abends sollte mit TTC Union Düsseldorf eines der Top Teams der Liga zu Gast sein.

Auch hier war die Ausgangslage klar: im oberen und mittleren Paarkreuz war man auf Augenhöhe, klare Vorteile für uns sahen wir hingegen im hinteren Paarkreuz.

Erneut führten wir mit 2:1 und die Lokomotive von Łódź hatte den Kessel schon wieder angeheizt. Bei Unions Adebowale, sicherlich kein Schlechter, schlug eine Bombe nach der anderen ein. Und auch Spitzenspieler Sindermann hatte dem Druck unseres Polen nicht viel entgegenzusetzen. Es ist schon unfassbar, welches Niveau Rafal phasenweise auf den Tisch bringt. Seine Einstellung, erneut extra 600 km zu den Heimspielen anzureisen, ist zudem absolut vorbildlich. Im mittleren Paarkreuz hatte Robin Anders dann seinen großen Auftritt. Nachdem er sich gegen Grevenbroich noch geschont hatte :mrgreen:  zeigte er seine bislang beste Saisonleistung. Zwei Siege gegen Burchardt und Büttner hätten ihm wohl die Wenigsten in der aktuellen Verfassung zugetraut. Chapeau.

Hinten das gewohnte Bild…. Glänzen können wir aktuell nicht, „nur“ gewinnen. Und das tun wir. Mit 15:1 Punkten sind wir Punkt- und Spielgleich mit der TTG Langenfeld auf Platz 1. So kann es weitergehen.

Ein großes Dankeschön auch an Coach Simon Offermann, der uns nun schon die 2. Woche in Folge am Rande der Bande eine große Hilfe war.

Die nächsten Aufgaben werden nicht leichter. Krefeld, Effzeh, Brand… Wir versuchen, alle Kräfte zu mobilisieren und weiterhin „on fire“ zu sein.

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